
Fallenjagd: Grundlagen & Regeln
Die Fallenjagd ist eine traditionsreiche, heute stark reglementierte Jagdart. Sie spielt vor allem beim Raubwild- und Neozoen-Management eine Rolle — etwa zum Schutz bodenbrütender Vögel.
Fallenarten
Unterschieden werden Lebendfangfallen (Kastenfallen, die das Tier unverletzt fangen) und Totschlagfallen. Letztere sind stark reglementiert, an strenge Anforderungen gebunden und in manchen Ländern eingeschränkt oder unzulässig. Der Trend geht klar zum tierschutzgerechten Lebendfang.
Strenge Regeln
Fallenjagd ist an klare Vorgaben gebunden: In vielen Bundesländern ist ein zusätzlicher Sachkundenachweis (Fangjagdschein) nötig. Fallen müssen regelmäßig, meist täglich, kontrolliert werden, und der Fang ist tierschutzgerecht zu handhaben — geschützte Arten und Beifänge sind unverzüglich freizulassen.
Wofür Fallenjagd?
Sie ergänzt die Bejagung von Raubwild und invasiven Arten wie Waschbär und Nutria dort, wo der Ansitz an Grenzen stößt — und trägt so zum Artenschutz bei.
Hinweis: Viele Details (z. B. Fangjagd, Wildschadensregelung) sind Ländersache — maßgeblich ist das jeweilige Landesrecht.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Zusatzqualifikation? In vielen Ländern ja, einen Fangjagd-Sachkundenachweis.
Wie oft muss ich Fallen kontrollieren? Regelmäßig, meist täglich.
Lebend- oder Totfang? Der tierschutzgerechte Lebendfang steht im Vordergrund.
Verantwortung lernt man in der Ausbildung
Sicherheit, Recht und Tierschutz sind das Fundament der Jagd — vermittelt in der Ausbildung an der Jagdschule. Vergleiche Jagdschulen nach Bundesland und fordere unverbindlich Angebote an; den Kostenrahmen zeigt der Jagdschein-Kostenrechner.


