
Fasan: Steckbrief & Bejagung
Der Fasan (Phasianus colchicus) ist das farbenprächtigste Federwild der heimischen Feldflur. Ursprünglich aus Asien stammend, wurde er vor langer Zeit eingebürgert und prägt bis heute die Niederwildjagd.
Steckbrief
- Gruppe: Federwild (Hühnervogel), eingebürgert
- Lebensraum: strukturreiche Feldflur mit Hecken, Feldrändern, Deckung
- Nahrung: Sämereien, Insekten, Grünzeug
Ansprechen: Hahn und Henne
Der Hahn ist unverwechselbar prächtig gefärbt — kupfer-bronzefarbenes Gefieder, grünschillernder Kopf, rote Gesichtshaut und langer Stoß (Schwanz). Die Henne ist unscheinbar tarnfarben braun. Häufig wird vorrangig der Hahn bejagt, um den Besatz zu schonen.
Bestandssituation
Wie bei anderem Niederwild sind die Besätze vielerorts rückläufig — Ursachen sind Lebensraumverlust, intensive Landwirtschaft und Prädation. Strukturmaßnahmen (Hecken, Blühstreifen) und eine besatzabhängige Bejagung sind wichtig.
Bejagung
Der Fasan wird bei der Niederwildjagd bejagt, häufig auf Gesellschafts-/Treibjagden mit der Flinte und brauchbaren Hunden zum Vorstehen und Apportieren.
Hinweis: Jagd- und Schonzeiten regeln die Bundesländer und unterscheiden sich regional — maßgeblich ist stets das Landesrecht.
Häufige Fragen
Wie unterscheide ich Hahn und Henne? Der Hahn ist farbenprächtig mit langem Stoß, die Henne tarnfarben.
Ist der Fasan heimisch? Er wurde eingebürgert und ist heute fest etabliert.
Wie wird er bejagt? Meist auf Treibjagden mit der Flinte.
Vom Wissen zur Praxis
Wildarten sicher anzusprechen ist Kern der waidgerechten Jagd — gelernt wird das in der Ausbildung. Vergleiche Jagdschulen nach Bundesland und fordere unverbindlich Angebote an; was die Ausbildung kostet, zeigt der Jagdschein-Kostenrechner.


