
Jagdsteuer: Was Jäger wissen sollten
Neben den Kosten für Ausbildung, Schein und Ausrüstung gibt es vielerorts noch die Jagdsteuer — eine oft übersehene Position, die regional sehr unterschiedlich gehandhabt wird.
Was ist die Jagdsteuer?
Die Jagdsteuer ist eine kommunale Aufwandsteuer auf die Ausübung des Jagdrechts. Erhoben wird sie meist von den Landkreisen und bemisst sich in der Regel am Wert oder Pachtpreis des Jagdrechts.
Nicht überall
Wichtig: Die Jagdsteuer fällt längst nicht in allen Regionen an — einige Bundesländer haben sie abgeschafft oder erheben sie nicht, andere überlassen es den Kreisen. Ob und wie viel anfällt, klärst du bei der zuständigen Kreisverwaltung.
Wer zahlt?
In der Regel trägt sie der Jagdpächter bzw. der Inhaber des Jagdrechts. Für den reinen Jagdschein (ohne eigenes Revier) ist sie meist nicht relevant.
Hinweis: Vieles davon (z. B. Jagdsteuer) ist regional/Ländersache und ändert sich — maßgeblich ist die aktuelle Regelung vor Ort.
Häufige Fragen
Muss jeder Jäger Jagdsteuer zahlen? Nein — sie betrifft v. a. Revierinhaber/Pächter und nicht überall.
Wer erhebt sie? Meist die Landkreise als kommunale Steuer.
Wie hoch ist sie? Regional sehr unterschiedlich; teils gar nicht erhoben.
Alles rund um Jagdschein, Recht und Praxis lernst du in der Ausbildung. Der Weg dahin steht im Ratgeber Wie werde ich Jäger? — vergleiche Jagdschulen nach Bundesland.


