
Rabenkrähe: Steckbrief & Bejagung
Die Rabenkrähe (Corvus corone) ist einer der intelligentesten heimischen Vögel — und als Nesträuber jagdlich bedeutsam. In vielen Bundesländern zählt sie zum jagdbaren Federwild.
Steckbrief
- Gruppe: Rabenvogel (Federwild)
- Kennzeichen: komplett schwarz, kräftiger Schnabel, sehr lernfähig
- Nahrung: Allesfresser — auch Eier und Jungvögel
Bedeutung als Nesträuber
Rabenkrähen plündern die Gelege und Jungtiere von Bodenbrütern wie Rebhuhn und Kiebitz. Ihre Bejagung ist daher Teil des Prädationsmanagements zum Schutz bedrohter Arten.
Bejagung
Wegen ihrer Klugheit ist die Krähenjagd anspruchsvoll: bewährt sind die Lockjagd mit Lockbildern und Tarnung (Schirm/Hütte) sowie der Ansitz, jeweils mit der Flinte. Die Jagdbarkeit und Bedingungen regeln die Länder.
Hinweis: Jagdbarkeit und Jagdzeiten sind Ländersache und bei einigen Arten eingeschränkt oder ausgesetzt — maßgeblich ist das Landesrecht.
Häufige Fragen
Warum wird die Rabenkrähe bejagt? Vor allem zum Schutz bodenbrütender Vögel.
Ist die Krähenjagd schwierig? Ja, Krähen sind sehr lernfähig und vorsichtig.
Welche Waffe? Die Flinte, oft mit Lockbildern und Tarnung.
Sicheres Ansprechen lernst du in der Ausbildung
Gerade bei Federwild ist die Abgrenzung zu geschützten Arten Pflicht — das lernst du an der Jagdschule. Vergleiche Jagdschulen nach Bundesland und fordere unverbindlich Angebote an; den Kostenrahmen zeigt der Jagdschein-Kostenrechner.


