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Räude bei Fuchs & Wild: Erkennen & Umgang
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Räude bei Fuchs & Wild: Erkennen & Umgang

17. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Die Räude ist eine durch Grabmilben (Sarcoptes) verursachte Hauterkrankung. Besonders betroffen ist der Fuchs (Fuchsräude), aber auch Gams- und anderes Wild kann erkranken.

Wie erkennt man Räude?

Typisch sind Haarausfall, verkrustete, borkige Hautstellen, starker Juckreiz und zunehmende Abmagerung. Schwer befallene Tiere wirken struppig, kahl und geschwächt; die Erkrankung verläuft oft tödlich.

Übertragung

Die Milben werden durch direkten Kontakt und über Baue übertragen. Räude ist auf Hunde und vorübergehend auch auf den Menschen übertragbar — Hygiene und Vorsicht beim Umgang mit befallenem Fallwild sind daher wichtig, ebenso der Schutz des eigenen Jagdhundes.

Bedeutung für die Jagd

Räudewellen können lokale Fuchsbestände stark dezimieren. Stark erkranktes, leidendes Wild zu erlösen, entspricht dem Tierschutz. Befallene Stücke gehören nicht ins Wildbret.

Häufige Fragen

Was verursacht Räude? Grabmilben (Sarcoptes).

Ist Räude ansteckend für Hunde/Menschen? Ja, auf Hunde und vorübergehend auf Menschen.

Wie erkenne ich sie? Haarausfall, Krusten, Juckreiz, Abmagerung.

Wildkrankheiten erkennen lernst du in der Ausbildung

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