
Räude bei Fuchs & Wild: Erkennen & Umgang
Die Räude ist eine durch Grabmilben (Sarcoptes) verursachte Hauterkrankung. Besonders betroffen ist der Fuchs (Fuchsräude), aber auch Gams- und anderes Wild kann erkranken.
Wie erkennt man Räude?
Typisch sind Haarausfall, verkrustete, borkige Hautstellen, starker Juckreiz und zunehmende Abmagerung. Schwer befallene Tiere wirken struppig, kahl und geschwächt; die Erkrankung verläuft oft tödlich.
Übertragung
Die Milben werden durch direkten Kontakt und über Baue übertragen. Räude ist auf Hunde und vorübergehend auch auf den Menschen übertragbar — Hygiene und Vorsicht beim Umgang mit befallenem Fallwild sind daher wichtig, ebenso der Schutz des eigenen Jagdhundes.
Bedeutung für die Jagd
Räudewellen können lokale Fuchsbestände stark dezimieren. Stark erkranktes, leidendes Wild zu erlösen, entspricht dem Tierschutz. Befallene Stücke gehören nicht ins Wildbret.
Häufige Fragen
Was verursacht Räude? Grabmilben (Sarcoptes).
Ist Räude ansteckend für Hunde/Menschen? Ja, auf Hunde und vorübergehend auf Menschen.
Wie erkenne ich sie? Haarausfall, Krusten, Juckreiz, Abmagerung.
Wildkrankheiten erkennen lernst du in der Ausbildung
Das Erkennen bedenklicher Merkmale und der hygienische Umgang mit Wildbret sind Prüfungsstoff. Vergleiche Jagdschulen nach Bundesland und fordere unverbindlich Angebote an; den Kostenrahmen zeigt der Jagdschein-Kostenrechner.


