
Jagdbekleidung: Die richtige Grundausstattung
Wer stundenlang am Ansitz sitzt oder auf der Pirsch unterwegs ist, weiß: Die richtige Jagdbekleidung entscheidet über Erfolg und Wohlbefinden. Sie muss leise, wetterfest und der Situation angepasst sein.
Das Schichtenprinzip
Bewährt ist der Zwiebellook: eine atmungsaktive Basisschicht, eine wärmende Mittelschicht (z. B. Fleece) und eine wind- und wasserdichte Außenschicht. So bleibst du bei Wind und Wetter trocken und kannst die Wärme regulieren.
Leise und tarnend
Am Ansitz und auf der Pirsch zählt Geräuscharmut: klassische Stoffe wie Loden oder weiches Fleece rascheln nicht. Gedeckte, an den Lebensraum angepasste Farben helfen, mit der Umgebung zu verschmelzen.
Signalfarbe bei Bewegungsjagden
Auf Drück- und Bewegungsjagden gilt das Gegenteil: Hier ist gute Sichtbarkeit (Signalorange an Kopf und Oberkörper) aus Sicherheitsgründen üblich und vielerorts vorgeschrieben. Sicherheit geht hier vor Tarnung.
Nicht vergessen
Festes, wasserdichtes Schuhwerk, warme Handschuhe, eine Mütze und ein Sitzkissen gehören zur Grundausstattung — gerade bei langen Ansitzen in der kalten Jahreszeit.
Häufige Fragen
Warum Loden? Es ist leise, robust und hält Wetter gut ab.
Wann Signalorange? Bei Bewegungsjagden — aus Sicherheitsgründen, oft Pflicht.
Was ist das Schichtenprinzip? Mehrere Lagen, die Wärme und Nässe regulieren.
Praxis & Ausrüstung lernst du an der Jagdschule
Welche Ausrüstung wirklich zu dir passt, lernst du am besten in der Ausbildung — mit Profis und am Schießstand. Vergleiche Jagdschulen nach Bundesland und fordere unverbindlich Angebote an; den Kostenrahmen zeigt der Jagdschein-Kostenrechner.


