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Jagdhornblasen & Jagdsignale: Brauchtum mit Funktion
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Jagdhornblasen & Jagdsignale: Brauchtum mit Funktion

17. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Das Jagdhornblasen gehört zu den schönsten Traditionen der Jagd — und ist zugleich praktische Kommunikation. Jagdsignale strukturieren den Jagdtag und ehren das erlegte Wild.

Die Hörner

Am verbreitetsten ist das kleine Fürst-Pless-Horn für die Signalgebung; das größere, gewundene Parforcehorn kommt bei festlicher Jagdmusik zum Einsatz. Beide gehören zum jagdlichen Brauchtum.

Wofür Jagdsignale?

Signale dienen der Verständigung über größere Distanzen — etwa bei Gesellschaftsjagden, wo Rufen nicht reicht. Bekannte Signale sind unter anderem „Sammeln", „Anblasen des Treibens", „Hahn in Ruh" (Treiben beendet, Waffen sichern) und das Halali.

Das Wild ehren

Am Ende der Jagd wird die Strecke gelegt und mit Signalen verblasen — jede erlegte Wildart erhält ihr eigenes Signal. Das ist Ausdruck von Respekt vor dem Wild und Teil der Waidgerechtigkeit.

Häufige Fragen

Welches Horn für Anfänger? Das Fürst-Pless-Horn ist das klassische Signalhorn.

Wozu dienen Signale? Zur sicheren Verständigung und zum Ehren des Wildes.

Was bedeutet „Hahn in Ruh"? Das Treiben ist beendet, die Waffen werden gesichert.

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