
Ringeltaube: Steckbrief & Bejagung
Die Ringeltaube (Columba palumbus) ist die größte und häufigste heimische Wildtaube und ein verbreitetes Federwild — erkennbar am weißen Halsfleck und den weißen Flügelbinden im Flug.
Steckbrief
- Gruppe: Federwild (Taube)
- Kennzeichen: weißer Halsfleck, im Flug weiße Flügelbinden
- Lebensraum: Wälder, Feldgehölze, Parks, zunehmend Siedlungen
- Nahrung: Sämereien, Getreide, junge Saaten, Eicheln
Lebensweise und Bedeutung
Ringeltauben treten außerhalb der Brutzeit in großen Schwärmen auf und können auf landwirtschaftlichen Flächen Schäden verursachen (Raps, Getreide, Saaten). Das macht sie auch jagdlich relevant.
Bejagung
Bejagt wird die Ringeltaube am Ansitz, an Schlafplätzen und mit Lockbildern (Lockjagd), meist mit der Flinte. Ein Apportierhund hilft beim Nachsuchen und Bergen.
Hinweis: Jagd- und Schonzeiten regeln die Bundesländer und unterscheiden sich regional — maßgeblich ist stets das Landesrecht.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich die Ringeltaube? Am weißen Halsfleck und den weißen Flügelbinden im Flug.
Warum wird sie bejagt? Unter anderem wegen Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen.
Welche Waffe? Die Flinte mit Schrot.
Vom Wissen zur Praxis
Wildarten sicher anzusprechen ist Kern der waidgerechten Jagd — gelernt wird das in der Ausbildung. Vergleiche Jagdschulen nach Bundesland und fordere unverbindlich Angebote an; was die Ausbildung kostet, zeigt der Jagdschein-Kostenrechner.


