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Schwarzwildmanagement: Bestände sinnvoll bejagen
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Schwarzwildmanagement: Bestände sinnvoll bejagen

17. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Kaum eine Wildart fordert die Jagd so heraus wie das Schwarzwild. Wachsende Bestände, Wildschäden und die ASP machen ein durchdachtes Schwarzwildmanagement nötig.

Warum die Bestände wachsen

Milde Winter, reiche Mastjahre und großflächiger Maisanbau bieten dem extrem vermehrungsfreudigen Schwarzwild ideale Bedingungen. Ohne konsequente Bejagung steigen die Bestände rasch — mit Folgen für Landwirtschaft und Seuchengeschehen.

Wirksame Bejagungsstrategien

  • Revierübergreifende Bewegungsjagden im Herbst/Winter — besonders effektiv.
  • Ansitz an der Kirrung und an Schadflächen.
  • Moderne Hilfsmittel (z. B. Wärmebildtechnik), soweit rechtlich zulässig.

Muttertierschutz bleibt zentral

Auch beim intensiven Management gilt der Schutz der führenden Bache. Bejagt werden vorrangig Frischlinge und Überläufer — das reduziert den Zuwachs am wirksamsten und bleibt waidgerecht.

ASP-Kontext

Im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest kommt der Bestandsreduktion und der Kadaversuche besondere Bedeutung zu. Das Schwarzwildmanagement ist damit auch aktiver Seuchenschutz.

Häufige Fragen

Warum so viele Wildschweine? Milde Winter, Mais und reiche Mast plus hohe Vermehrungsrate.

Was ist am wirksamsten? Bewegungsjagden und die Bejagung von Frischlingen/Überläufern.

Gilt der Muttertierschutz weiter? Ja, die führende Bache bleibt geschützt.

Hintergrundwissen aus der Ausbildung

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