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Schweißarbeit & Nachsuche: Verletztes Wild finden
Ratgeber

Schweißarbeit & Nachsuche: Verletztes Wild finden

17. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Nicht jeder Schuss führt sofort zum Ziel. Wird Wild nur verletzt, ist die Nachsuche Pflicht — aus Tierschutzgründen und aus Respekt vor dem Wild. Das Herzstück ist die Schweißarbeit des Hundes.

Was ist Schweißarbeit?

Schweiß ist das Blut des Wildes. Bei der Schweißarbeit folgt der Hund der Schweißfährte des verletzten Stücks — oft Stunden nach dem Schuss und über schwieriges Gelände. Diese Leistung kann kein Mensch erbringen.

Riemenarbeit und Hatz

Auf der Riemenarbeit arbeitet der Hund angeleint langsam und konzentriert die Fährte aus. Steht das Wild noch, kann eine Hetze (freie Suche) nötig werden. Spezialisierte Schweißhunde sind hier in ihrem Element.

Totverbeller und Totverweiser

Hat der Hund das verendete Stück gefunden, zeigt er es an: Der Totverbeller bleibt beim Stück und verbellt es, der Totverweiser kehrt zum Führer zurück und führt ihn hin. Beides hilft, das Stück sicher zu finden.

Nachsuchepflicht

Die Nachsuche ist nicht optional — sie ist Ausdruck der Waidgerechtigkeit und des Tierschutzes. Wo der eigene Hund nicht reicht, werden erfahrene Nachsuchengespanne hinzugezogen.

Häufige Fragen

Was ist Schweiß? In der Jägersprache das Blut des Wildes.

Ist die Nachsuche Pflicht? Ja, verletztes Wild muss nachgesucht werden.

Totverbeller oder Totverweiser? Zwei Arten, wie der Hund das gefundene Stück anzeigt.

Hundeführung gehört zur Jagd

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