
Steinmarder: Steckbrief & Bejagung
Der Steinmarder (Martes foina) ist ein anpassungsfähiges Raubwild aus der Familie der Marder — und als Kulturfolger oft in Siedlungsnähe anzutreffen, wo er an Dachböden und Fahrzeugen für Ärger sorgt.
Steckbrief
- Familie: Marder (Raubwild)
- Kennzeichen: weißer, meist gegabelter Kehlfleck
- Aktivität: nachtaktiv, sehr gewandt; Allesfresser
Steinmarder oder Baummarder?
Die beiden ähneln sich. Der Steinmarder hat einen weißen, gegabelten Kehlfleck und lebt gern siedlungsnah; der Baummarder hat einen gelblichen, ungegabelten Kehlfleck und ist ein scheuer Waldbewohner. Diese Unterscheidung gehört zum sicheren Ansprechen.
Bejagung
Der Steinmarder wird vor allem mit der Falle (Lebendfang) und am Ansitz bejagt. Als Prädator von Gelegen ist seine Bejagung auch für den Schutz von Niederwild und Bodenbrütern relevant.
Hinweis: Jagd- und Schonzeiten regeln die Bundesländer — bei manchen Arten besteht regional ganzjährige Schonzeit. Maßgeblich ist das Landesrecht.
Häufige Fragen
Stein- oder Baummarder? Steinmarder: weißer gegabelter Kehlfleck, siedlungsnah. Baummarder: gelblicher Kehlfleck, Waldtier.
Warum gilt er als lästig? Er nutzt Dachböden und beschädigt Kabel in Fahrzeugen.
Wie wird er bejagt? Vor allem per Falle und am Ansitz.
Wild sicher ansprechen — in der Ausbildung gelernt
Gerade bei selteneren Arten und Verwechslungsgefahr ist sicheres Ansprechen Pflicht. Das lernst du an der Jagdschule. Vergleiche Jagdschulen nach Bundesland und fordere unverbindlich Angebote an; den Kostenrahmen zeigt der Jagdschein-Kostenrechner.


