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Steinmarder: Steckbrief & Bejagung
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Steinmarder: Steckbrief & Bejagung

17. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Der Steinmarder (Martes foina) ist ein anpassungsfähiges Raubwild aus der Familie der Marder — und als Kulturfolger oft in Siedlungsnähe anzutreffen, wo er an Dachböden und Fahrzeugen für Ärger sorgt.

Steckbrief

  • Familie: Marder (Raubwild)
  • Kennzeichen: weißer, meist gegabelter Kehlfleck
  • Aktivität: nachtaktiv, sehr gewandt; Allesfresser

Steinmarder oder Baummarder?

Die beiden ähneln sich. Der Steinmarder hat einen weißen, gegabelten Kehlfleck und lebt gern siedlungsnah; der Baummarder hat einen gelblichen, ungegabelten Kehlfleck und ist ein scheuer Waldbewohner. Diese Unterscheidung gehört zum sicheren Ansprechen.

Bejagung

Der Steinmarder wird vor allem mit der Falle (Lebendfang) und am Ansitz bejagt. Als Prädator von Gelegen ist seine Bejagung auch für den Schutz von Niederwild und Bodenbrütern relevant.

Hinweis: Jagd- und Schonzeiten regeln die Bundesländer — bei manchen Arten besteht regional ganzjährige Schonzeit. Maßgeblich ist das Landesrecht.

Häufige Fragen

Stein- oder Baummarder? Steinmarder: weißer gegabelter Kehlfleck, siedlungsnah. Baummarder: gelblicher Kehlfleck, Waldtier.

Warum gilt er als lästig? Er nutzt Dachböden und beschädigt Kabel in Fahrzeugen.

Wie wird er bejagt? Vor allem per Falle und am Ansitz.

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