Die Kirrung ist eine kleine Lockfütterung, die Schwarzwild gezielt an einen bejagbaren Ort lenkt — ein zentrales Werkzeug im Schwarzwildmanagement.
Kirrung ist keine Fütterung
Wichtig ist die Unterscheidung: Die Kirrung dient dem Anlocken zur Bejagung mit geringen Mengen — sie ist keine sattmachende Fütterung. Überhöhte Mengen sind kontraproduktiv und meist unzulässig.
So legst du sie an
Geeigneter, ruhiger Standort mit gutem Ansitz und sicherem Kugelfang.
Kleine Mengen Kirrgut (z. B. Mais), so ausgebracht, dass das Wild suchen muss.
Menge, Material und Anlage der Kirrung sind im Landesrecht geregelt und unterscheiden sich teils stark. Im Kontext der ASP gelten besondere Hygiene- und teils Einschränkungsregeln. Vor dem Anlegen unbedingt die örtlichen Vorgaben prüfen.
Hinweis: Kirrung, Fütterung und teils auch Wildkamera*-Einsatz sind im Landesrecht/Datenschutz geregelt und unterscheiden sich regional — maßgeblich ist die aktuelle Regelung vor Ort.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur Fütterung? Kirrung lockt mit kleinen Mengen zur Bejagung; Fütterung sättigt.
Welche Menge? Gering — Details regelt das Landesrecht.
Was gilt bei ASP? Besondere Hygiene-/Einschränkungsregeln beachten.
* Partnerlink (Anzeige): führt zum Shop eines Fachhändlers, mit dem wir zusammenarbeiten. Kaufst du dort, erhalten wir eine Provision — der Preis bleibt für dich gleich.
Was kostet dich dein Jagdschein?
Berechne es in 60 Sekunden und erhalte passende Jagdschulen.