
Kirrung anlegen: Schwarzwild gezielt bejagen
Die Kirrung ist eine kleine Lockfütterung, die Schwarzwild gezielt an einen bejagbaren Ort lenkt — ein zentrales Werkzeug im Schwarzwildmanagement.
Kirrung ist keine Fütterung
Wichtig ist die Unterscheidung: Die Kirrung dient dem Anlocken zur Bejagung mit geringen Mengen — sie ist keine sattmachende Fütterung. Überhöhte Mengen sind kontraproduktiv und meist unzulässig.
So legst du sie an
- Geeigneter, ruhiger Standort mit gutem Ansitz und sicherem Kugelfang.
- Kleine Mengen Kirrgut (z. B. Mais), so ausgebracht, dass das Wild suchen muss.
- Regelmäßige Kontrolle, gern mit Wildkamera.
Regeln & ASP
Menge, Material und Anlage der Kirrung sind im Landesrecht geregelt und unterscheiden sich teils stark. Im Kontext der ASP gelten besondere Hygiene- und teils Einschränkungsregeln. Vor dem Anlegen unbedingt die örtlichen Vorgaben prüfen.
Hinweis: Kirrung, Fütterung und teils auch Wildkamera-Einsatz sind im Landesrecht/Datenschutz geregelt und unterscheiden sich regional — maßgeblich ist die aktuelle Regelung vor Ort.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur Fütterung? Kirrung lockt mit kleinen Mengen zur Bejagung; Fütterung sättigt.
Welche Menge? Gering — Details regelt das Landesrecht.
Was gilt bei ASP? Besondere Hygiene-/Einschränkungsregeln beachten.
Reviertechnik richtig und rechtssicher einzusetzen lernt man in der Praxis und der Ausbildung. Der Weg zur Jagd: Wie werde ich Jäger? — vergleiche Jagdschulen nach Bundesland.


