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Kirrung anlegen: Schwarzwild gezielt bejagen
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Kirrung anlegen: Schwarzwild gezielt bejagen

17. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Die Kirrung ist eine kleine Lockfütterung, die Schwarzwild gezielt an einen bejagbaren Ort lenkt — ein zentrales Werkzeug im Schwarzwildmanagement.

Kirrung ist keine Fütterung

Wichtig ist die Unterscheidung: Die Kirrung dient dem Anlocken zur Bejagung mit geringen Mengen — sie ist keine sattmachende Fütterung. Überhöhte Mengen sind kontraproduktiv und meist unzulässig.

So legst du sie an

  • Geeigneter, ruhiger Standort mit gutem Ansitz und sicherem Kugelfang.
  • Kleine Mengen Kirrgut (z. B. Mais), so ausgebracht, dass das Wild suchen muss.
  • Regelmäßige Kontrolle, gern mit Wildkamera.

Regeln & ASP

Menge, Material und Anlage der Kirrung sind im Landesrecht geregelt und unterscheiden sich teils stark. Im Kontext der ASP gelten besondere Hygiene- und teils Einschränkungsregeln. Vor dem Anlegen unbedingt die örtlichen Vorgaben prüfen.

Hinweis: Kirrung, Fütterung und teils auch Wildkamera-Einsatz sind im Landesrecht/Datenschutz geregelt und unterscheiden sich regional — maßgeblich ist die aktuelle Regelung vor Ort.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zur Fütterung? Kirrung lockt mit kleinen Mengen zur Bejagung; Fütterung sättigt.

Welche Menge? Gering — Details regelt das Landesrecht.

Was gilt bei ASP? Besondere Hygiene-/Einschränkungsregeln beachten.

Reviertechnik richtig und rechtssicher einzusetzen lernt man in der Praxis und der Ausbildung. Der Weg zur Jagd: Wie werde ich Jäger? — vergleiche Jagdschulen nach Bundesland.

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