
Jagd im Winter: Drückjagdsaison, Raubwild und Wildhege
Der Winter fordert Wild und Jäger gleichermaßen. Es ist die Hauptzeit der Bewegungsjagden, die Zeit der Raubwildbejagung und eine Phase, in der die Sorge um das Wild in der kargen Jahreszeit im Mittelpunkt steht. Wer im Winter jagt, braucht gute Ausrüstung und Rücksicht auf das geschwächte Wild. Den Jahresüberblick gibt der Jagdkalender.
Hauptzeit der Bewegungsjagden
Der Winter ist die klassische Zeit der Drück- und Bewegungsjagden auf Schalenwild, vor allem auf Schwarzwild. Die Übersicht über das Verhalten am Stand liefert der Beitrag Drückjagd als Schütze. Lange, kalte Tage verlangen warme, leise Kleidung.
Raubwildjagd
Im Winter, besonders zur Ranzzeit des Fuchses, hat die Raubwildjagd ihren Schwerpunkt — auch im Dienst des Niederwildschutzes. Der Ansitz an Luder und Kirrung sowie die Nachtjagd mit erlaubter Wärmebild- und Nachtsichttechnik sind jetzt verbreitet. Hintergründe liefert der Beitrag Fuchsjagd.
Wild in der Notzeit
Strenger Frost und Schnee setzen dem Wild zu. Jetzt ist Ruhe besonders wichtig — jede unnötige Störung kostet das Wild wertvolle Energie. Mehr dazu im Beitrag Wildruhezonen. In ausgewiesenen Notzeiten kann zudem die Fütterung eine Rolle spielen; sie ist rechtlich geregelt und Teil der Hege.
Jahresabschluss und Planung
Der späte Winter ist auch Bilanz- und Planungszeit: Streckenlisten, Abschussplanung und die Vorbereitung des kommenden Jagdjahres. Danach beginnt der Kreislauf von neuem mit der Jagd im Frühjahr.
Was wann jagdbar ist, regeln die Länder — verbindlich ist der Überblick zu Jagd- und Schonzeiten. Finde hier deine Jagdschule.


