
Jagdkalender: Die Jagd im Jahresverlauf
Die Jagd folgt dem Rhythmus der Natur. Wer den Jahresverlauf kennt, versteht, warum wann was geschieht — von der Setzzeit bis zur Drückjagd-Saison. (Die rechtlich verbindlichen Jagd- und Schonzeiten regeln die Bundesländer.)
Das Jagdjahr
Das Jagdjahr läuft vom 1. April bis zum 31. März. Es ist die Bezugsgröße für Jagdschein und Abschusspläne.
Frühjahr: Setzzeit und Ruhe
Das Frühjahr steht im Zeichen des Nachwuchses: Rehkitze werden im Mai/Juni gesetzt, Vögel brüten. Es ist die sensibelste Phase — Stichwort Kitzrettung und Elterntierschutz.
Sommer: Blattzeit
Im Hochsommer fällt die Blattzeit — die Brunft des Rehwilds (Juli/August). Sie ist eine spannende Zeit für die Rehbockjagd.
Herbst: Brunft und Hauptsaison
Der Herbst ist die intensivste Zeit: die Rotwildbrunft mit dem Röhren der Hirsche im September/Oktober, dazu beginnt die Hauptsaison der Bewegungsjagden.
Winter: Drückjagd-Saison
Im Spätherbst und Winter haben die Gesellschafts- und Drückjagden auf Schwarz- und Schalenwild Hochkonjunktur. Danach kehrt mit dem Frühjahr wieder Ruhe ein — der Kreis schließt sich.
Die Jagd in den vier Jahreszeiten
Hinweis: Reviersystem, Pacht und Fristen sind im Landesjagdrecht geregelt und unterscheiden sich regional — maßgeblich ist das jeweilige Landesrecht.
Häufige Fragen
Wann beginnt das Jagdjahr? Am 1. April.
Wann ist die Rehbrunft? Die Blattzeit im Juli/August.
Wann sind Drückjagden? Vor allem im Spätherbst und Winter.
Der Weg dahin führt über die Ausbildung
Revier, Recht und Praxis bauen auf einer soliden Ausbildung auf. Vergleiche Jagdschulen nach Bundesland und fordere unverbindlich Angebote an; den Kostenrahmen zeigt der Jagdschein-Kostenrechner.


