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Jagd im Sommer: Blattzeit, Ansitz und Wildschadensschwerpunkt
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Jagd im Sommer: Blattzeit, Ansitz und Wildschadensschwerpunkt

17. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Der Sommer ist im Revier eine intensive Zeit: Das Wild steht im vollen Saft, die Felder wachsen, und mit der Blattzeit naht ein jagdlicher Höhepunkt. Gleichzeitig spitzt sich das Thema Wildschaden zu. Wer den Sommer richtig nutzt, jagt erfolgreich und schützt zugleich Feld und Wald. Den Jahresüberblick liefert der Jagdkalender.

Die Blattzeit

Der jagdliche Höhepunkt des Sommers ist die Blattzeit — die Paarungszeit des Rehwilds. Jetzt reagieren die Böcke auf den Blattruf, mit dem der Jäger die Fiepton einer Ricke nachahmt. Das macht die Lockjagd möglich und spannend. Mehr zu den Paarungszeiten im Beitrag Brunft und Paarungszeiten.

Ansitz in warmen Nächten

In der Sommerhitze ist Wild vor allem in den kühlen Morgen- und Abendstunden und nachts aktiv. Die Ansitzjagd verlagert sich entsprechend in die Dämmerung. Auf den frühreifen Feldern hält sich Wild oft tagsüber in der Deckung — was die Bejagung anspruchsvoll macht.

Wildschaden im Fokus

Der Sommer ist die kritische Zeit für Wildschäden: Schwarzwild im reifenden Mais, Schäden in Getreide und Grünland. Jetzt zahlt sich gezielte Bejagung an den Schadensschwerpunkten aus — siehe Wildschadensverhütung und Schwarzwildmanagement. Enge Absprachen mit den Landwirten sind in dieser Zeit besonders wichtig.

Wild und Hund bei Hitze

Hohe Temperaturen verlangen Rücksicht: Erlegtes Wild muss bei Sommerwärme besonders schnell versorgt und gekühlt werden, siehe Wildbrethygiene. Auch der Jagdhund braucht Schutz vor Hitze.

Was wann jagdbar ist, regeln die Länder — verbindlich ist der Überblick zu Jagd- und Schonzeiten. Finde hier deine Jagdschule.

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