
Niederwildhege: Den Besatz nachhaltig stärken
Das Niederwild — Feldhase, Fasan, Rebhuhn — steht vielerorts stark unter Druck. Niederwildhege ist deshalb weniger Bejagung als aktiver Artenschutz.
Die drei Hebel
- Lebensraum: Hecken, Blühstreifen, Brachen und Säume schaffen Deckung und Nahrung — der wichtigste Faktor.
- Prädationsmanagement: die Bejagung von Fuchs, Rabenkrähe und invasiven Arten entlastet Bodenbrüter.
- Zurückhaltende Bejagung: bei schwachem Besatz wird das Niederwild geschont, nicht bejagt.
Lebensraum vor allem
Ohne intakten Lebensraum nützt alles andere wenig. Strukturmaßnahmen in der ausgeräumten Agrarlandschaft sind der Schlüssel — am besten in Zusammenarbeit mit Landwirten.
Erfolg messen
Besatzerfassung (z. B. Scheinwerfertaxation beim Hasen) hilft, die Bejagung am tatsächlichen Besatz auszurichten — Hege heißt, am Bestand zu handeln.
Häufige Fragen
Warum geht Niederwild zurück? Vor allem Lebensraumverlust, dazu Landwirtschaft und Prädation.
Was hilft am meisten? Lebensraum: Hecken, Blühstreifen, Brachen.
Wird bei schwachem Besatz bejagt? Nein, dann steht die Hege im Vordergrund.
Tiefer ins Thema geht es mit der Ausbildung. Der Weg zur Jagd: Wie werde ich Jäger? — vergleiche Jagdschulen nach Bundesland und rechne im Kostenrechner.


