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Lebensraum Feldflur: Niederwild in der Agrarlandschaft
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Lebensraum Feldflur: Niederwild in der Agrarlandschaft

18. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Die offene Feldflur — Äcker, Wiesen, Hecken und Raine — ist der Lebensraum des klassischen Niederwilds. Sie ist zugleich der Lebensraum, der durch die intensive Landwirtschaft am stärksten unter Druck steht. Wer hier jagt, trägt besondere Verantwortung für die Hege. Dieser Beitrag ordnet den Lebensraum ein; er ergänzt die Niederwildhege.

Die Bewohner der Feldflur

Typische Arten sind der Feldhase, das Wildkaninchen, der Fasan und das selten gewordene Rebhuhn. Als Beutegreifer prägt der Fuchs die Feldflur (siehe Fuchsjagd), dazu Rabenvögel wie Rabenkrähe und Elster. Auch das Rehwild nutzt die Feldflur als Äsungsraum.

Warum das Niederwild unter Druck steht

Strukturarme, großflächige Agrarlandschaften, fehlende Hecken und Brachen, intensive Bewirtschaftung und Verlust von Deckung haben vielen Niederwildarten stark zugesetzt — das Rebhuhn ist vielerorts selten geworden. Hinzu kommt der Druck durch Beutegreifer. Die Bejagung richtet sich daher streng nach dem Besatz; bei schwachen Beständen steht die Hege im Vordergrund.

Hege in der Feldflur

Wirksame Niederwildhege schafft Lebensraum: Hecken, Feldraine, Blühstreifen und Brachen als Deckung und Äsung, dazu eine konsequente, faire Bejagung des Raubwilds und die Anlage von Wildäckern. Solche Maßnahmen kommen nicht nur dem Wild, sondern der gesamten Artenvielfalt zugute — ein starkes Argument für die Jagd als Naturschutz.

Jagd auf das Feld

In der Feldflur sind der Ansitz, die Niederwild-Treibjagd und die Hasenjagd verbreitet. Mehr zum Verhüten von Schäden steht im Beitrag Wildschadensverhütung.

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